Mittwoch, 21. März 2012

Namensänderung: VertiPaq heißt jetzt xVelocity

Mit PowerPivot für Excel hat Microsoft 2009 eine neue Engine für die Analyse sehr großer Datenmengen veröffentlicht. Diese lädt idealerweise alle Datensätze in den Hauptspeicher, was aufgrund der hohen Komprimierung auch bei Milliarden von Datensätzen mit gängiger PC-Hardware machbar ist. Spaltenbasierte Indexe sind neben der Komprimierung das zweite wichtige Merkmal dieser Technologie.
Mit SQL Server 2012 hat diese Engine an drei Stellen Einzug im Server gehalten:
  • Spaltenbasierte Indexe in der relationalen Datenbank
  • PowerPivot für SharePoint auf Basis der Analysis Services
  • BISM Tabular (die tabulare Variante von Analysis Services, welche nun neben der bisherigen multidimensionalen Variante existiert)
Der Name dieser Engine war bisher VertiPaq. Wie das Produktteam für Analysis Services und PowerPivot kürzlich mitteilte, hat sie einen neuen Namen erhalten: "xVelocity in-memory analytics engine". Die drei oben erwähnten Einsatzbereiche der Engine werden auch als xVelocity Familie bezeichnet.

Ob es in Redmont eine Feier anlässlich der erneuten Taufe gab?

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