Montag, 2. September 2013

Daten aus Oracle nach PowerPivot importieren

Eine wesentliche Stärke von PowerPivot ist es, Daten aus unterschiedlichen Quellen für eine gemeinsame Analyse zusammenzubringen. Da viele Unternehmen Oracle Datenbanken einsetzen, unterstützt PowerPivot den Import aus diesen Datenbanken direkt. Allerdings merkt man bei größeren Tabellen bald, dass der von Microsoft bereitgestellte Oracle Treiber nicht der schnellste ist.

Die Lösung: Einsatz des OLE DB Treibers von Oracle


Einen aktuellen, performanten OLE DB Treiber kann man auf den Technet-Seiten bei Oracle herunterladen. Nachdem dieser installiert ist, sieht das Vorgehen so aus, wie in den folgenden Schritten dargestellt.

Schritt 1:
Wählen Sie als Datenquelle "Others (OLEDB/ODBC)"

Wählen Sie die Datenquelle "Others (OLEDB/ODBC)"

Schritt 2:
Benennen Sie die Datenquelle

Geben Sie der Datenquelle einen sprechenden Namen

Schritt 3:
Wählen Sie den OLE DB Provider "Oracle Provider for OLE DB"

Hinter diesem OLE DB Provider verbirgt sich der Oracle Treiber von Oracle

Schritt 4:
Geben Sie den Namen der Oracle Datenbank ein, zu der Sie eine Verbindung herstellen möchten

Hier geben Sie den Namen der Oracle Datenbank ein, wie er in der Datei TNSNAMES.ORA definiert ist

Schritt 5:
Wenn Sie Windows Authentifizierung verwenden möchten, spezifizieren Sie die Extended Property OSAuthent = 1 wie im folgenden Bild dargestellt.
Wenn Windows Authentifizierung nicht verwendet werden soll, geben Sie im Schritt 4 stattdessen einen Benutzernamen und ein Passwort ein.

So konfigurieren Sie Windows Authentifizierung

Ergebnis:
Der fertige Connection String (Verbindungszeichenfolge)


Diese Verbindungszeichenfolge ist das Ergebnis der vorherigen Schritte

Sie werden feststellen, dass auf diese Weise Daten aus Oracle Datenbanken deutlich schneller nach PowerPivot importiert werden. In unserem Umfeld erfolgt der Import nun 5- bis 8-mal schneller als mit dem Microsoft Treiber für Oracle Datenbanken.